Portrait Simone Willenborg

Mein Name ist Simone Willenborg.

Ich bin im stürmischen Herbst 1972 in Norddeutschland geboren – ich bin also ein „Fischkopp“. Nie hätte ich gedacht, dass es mich vor fast 15 Jahren ausgerechnet nach Hessen ins Rhein-Main-Gebiet und dann auch noch in die Bankenmetropole Frankfurt verschlägt. 

Seit über 20 Jahren mache ich „irgendwas mit Medien“ – genauer gesagt bin ich gelernte Mediengestalterin Bild und Ton und habe mich auf den Schnitt spezialisiert.

Ich brauche und liebe die Ruhe und Abgeschiedenheit und lebe in Wittgenborn – einem Ortsteil von Wächtersbach im Main-Kinzig-Kreis mit rund 1000 Menschen. Auch das kann manchmal zu viel sein 😉

Ich habe zwei wundervolle Kinder, bin verheiratet und ein überzeugtes Landkind. Zuhause und in der Natur lade ich meine Akkus wieder auf. Stadt kann schließlich jeder – Land muss man schon wollen…

Seit meiner Kindheit fotografiere ich schon und die Themen Abschied und Trauer begleiten mich mein ganzes Leben. Da liegt es nahe, diese beiden Bereiche miteinander zu verbinden.

Warum ich ausgerechnet Trauerfeiern und Bestattungen fotografiere?

Nun, warum denn nicht? Der Tod ist immer noch ein Tabuthema und das völlig zu unrecht.

Trauerfotografin – das klingt wirklich ungewöhnlich und ist hierzulande noch unbekannt und neu. Und doch bin ich davon überzeugt, dass die fotografische Begleitung von Trauerfeiern und Bestattungen etwas ganz Wunderbares bieten kann. Fotos sind wertvoll und kostbar, weil sie Erinnerungen festhalten und Momente einfrieren. Dazu gehören alle Facetten der Gefühlswelt – auch die Trauer.

Die Dokumentation und das Festhalten dieser Erinnerungen für die Zugehörigen halte ich für elementar – diese Fotos können eine wichtige Rolle im Trauerprozess spielen, trösten und Kraft geben.

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